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Hier einige von meinen Gedichten


Weitere Gedichte sind zu finden in:
Christian Schomers: Nicht ganz dichte Gedichte, Tübingen 2009
und
Christian Schomers: vers zwickt vers rückt, Tübingen 2011
jeweils zum Preis von 10 € zu bestellen bei Kontakt

Wochengedicht zur 38. Woche:



SONNE, MOND UND STERNE

Sonne

Die gute alte Sonne
ist dick wie eine Tonne.

Der Mond, wenn er zu voll gerät,
macht (einmal monatlich) Diät,
versteckt sich scheu
und wird dann neu.

Die Sonne frisst von früh bis spät.
Sie nährt sich von Kometen
und schmückt sich mit Planeten.
Da hockt sie, satt und kugelrund,
und wiegt Trillionen Pfund.

Sie wäre lieber schlank.
Sagen wir ihr Dank.
Sie schickt uns ihre Strahlen,
und keiner muss bezahlen.


Mond

Ob es sich lohnt,
wenn man den Mond,
der droben wohnt,
am Abendhimmel, klont?

Was wäre schon dabei?
Da wären’s zwei,
vielleicht auch drei.

Und wäre er versiebenfacht,
so wär die Nacht
zum Tag gemacht.

Der Himmel wäre dicht,
wir hätten Licht
und gute Sicht.

Das aber würde uns im Schlafe quälen.
Wir müssten dauernd Schafe zählen.

Besser man verschont
den Mond
und klont
ihn nicht.


und Sterne

Es funkeln
im Dunkeln
die Sterne.
Man sieht sie gerne.

Lieber aus der Ferne!
Von Nahem nämlich sind sie heiß;
und man verbrennt,
wie jeder weiß,
der Sterne kennt.

Auch ist der Flug dorthin beschwerlich
und außerordentlich gefährlich.

Voller Milch sind dort die Straßen.
Mit Vakuum ist nicht zu spaßen.
Die Reise tausend Jahre währt.
Und wer im Nebel sich verfährt,
der fällt am Ende noch
in ein schwarzes Loch.


Christian Schomers 2011
www.christian-schomers.de






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